Die Stadt Brüssow

Geschichtliches
Brüssow ist die kleinste und nördlichste Stadt der Uckermark. Sie liegt im ländlich geprägten Raum nördlich der Kreisstadt Prenzlau. Ende des 12. Jahrhunderts wurde an der Straße Prenzlau-Stettin eine deutsche Burg unter pommerscher Botmäßigkeit erbaut. Im Jahre 1259 verlieh der Ritter Heinrich von Stegelitz dem kleinen Flecken die Magdeburger Rechte und machte es so zur Stadt. Im 14. Und 15. Jahrhundert wechselte die Stadt aufgrund der Kriege zwischen Pommern und Brandenburg oft die Landeszugehörigkeit. Seit dem Jahr 1420 ist Brüssow brandenburgisch. Auch der zweite Weltkrieg hinterließ seine Spuren. Infolge der Kampfhandlungen wurde die Bebauung des Marktes 1945 zerstört und nicht wieder aufgebaut.

Stadt
Die Stadt Brüssow ist Verwaltungssitz des Amtes Brüssow zu dem auch die Gemeinden Bagemühl, Carmzow, Grünberg, Ludwigsburg, Schönfeld, Wallmow-Carmzow, Woddow und Wollschow gehören. Kleine Handwerksbetriebe, Handel und Landwirtschaft bestimmen das wirtschaftliche Leben. Die Gesamtfläche der Stadt beträgt 10.102,36 ha von denen mehr als 7.900 ha auf landwirtschaftliche Nutzflächen entfallen.
Die Stadt Brüssow hat ca. 2.000 Einwohner. In Brüssow finden Sie die wesentlichen Angebote der Daseinsvorsorge wie Ärzte, eine Apotheke, eine Grundschule und eine Kindertagesstätte. Darüber hinaus gibt es in Brüssow und Umgebung eine Vielzahl und Vereinen verschiedenster Ausrichtung.

Landschaftliches
Die Stadt Brüssow (nördlichste Stadt Brandenburgs) liegt in einem Grundmoränengebiet, das sich zwischen den parallel verlaufenden Tälern der Ucker und Randow ausbreitet. Die weiträumige Hügellandschaft ist durch viele kleine Seen und Tümpel (Söllen) gekennzeichnet, die den nordöstlichen Teil der Uckermärkischen Seen bilden. Der Osten des Gemeindegebietes fällt um ca. 30 Meter zum Randowbruch ab; hier findet sich auch ein größeres zusammenhängendes Waldgebiet in der sonst weitgehend von der Landwirtschaft geprägten Gegend. Im Norden und Osten grenzt der vorpommersche Landkreis Vorpommern-Greifswald an die Gemarkung Brüssow

Lage
In Brüssow kreuzen sich die Landstraße Prenzlau-Löcknitz und Pasewalk-Penkun. Die Autobahn A20 ist über die Anschlussstelle Prenzlau-Ost in 10 Minuten und die Anschlussstelle Pasewalk-Süd in 20 Minuten zur erreichen. Die  Autobahn A11 erreichen Sie über die Anschlussstelle Schmölln in ebenfalls 20 Minuten. Die Bundesstraßen B104 ist ebenfalls in 10 Minuten erreicht und die B109 in 20 Minuten. Die uckermärkische Kreisstadt Prenzlau ist lediglich 22 Km und die Mecklenburgische Stadt Pasewalk 15 Km entfernt. Die polnische Metropole Stettin ist 35 Km von Brüssow entfernt. Mit der Bahn ist Brüssow über die Bahnhöfe Prenzlau (22Km), Löcknitz (11 Km) und Pasewalk (15Km) zu erreichen.

Tourismus
Die Grundmoränenlandschaft der nördlichen Uckermark ist von ausgedehnten Feldern, zahlreichen Seen und Wäldern geprägt und bietet damit die Heimat für viele selten gewordenen Tiere und Pflanzen.
Erholungssuchende haben viele Möglichkeiten zur Entspannung an der frischen Luft, zum Wandern, Radfahren, Schwimmen oder Angeln. Der Naturcampingplatz am Brüssower See bietet Möglichkeiten zum Campingurlaub unmittelbar in der Naturlandschaft am Brüssower See. Darüber hinaus bieten freundliche Gasthäuser in der Stadt oder in der näheren Umgebung ebenfalls die Möglichkeit ein paar Tage in der schönen Uckermark zu verbringen. Die Badeanstalt am Brüssower See lädt zur Abkühlung ein und zum anschließenden Sonnenbad auf der großen Liegewiese. Ebenso kann der See und dessen Umgebung mit dem Boot oder Wassertreter erkundet werden. Das Heimatmuseum und die verschiedenen Veranstaltung in der Umgebung laden in der Saison ein. Vom Parkfest, über Oldtimertreffen bis hin zu Kinovorführungen ist die Palette längst nicht erschöpft. Besuchen Sie Brüssow! Steigen sie aus und erkunden sie Brüssow und die Uckermark.

Patenstadt
Seit dem 16.08.1993 besteht eine rege Städtepartnerschaft mit der nordrhein-westfälischen Stadt Salzkotten.